2. Säule; die Altersvorsorge in der Pensionskasse
Klein-Unternehmer KMU kümmern sich eher wenig um die berufliche Vorsorge (2. Säule) und die persönliche Altersvorsorge. Verständlich, denn oft stehen wichtigere Punkte auf der Prioritätenliste. Doch schauen Sie sich einmal die Beitragsabrechnung der beruflichen Vorsorge an und werden Sie sich bewusst wie viel Geld dafür regelmässig aufgewendet wird. Unternehmen die ihre 2. Säule bei Sammelstiftungen von Lebensversicherungen angeschlossen haben, welche nicht nur garantiert tiefe Zinssätzen und dem sinkenden Umwandlungssätzen ausgesetzt sein wollen, verfügen aber über grosses Potential die Anlagen innerhalb der 2. Säule zu optimieren: Wollen Sie dieses Potential nutzen? Es geht um viel Geld, – und um Ihr Geld in der beruflichen Vorsorge.
2. Säule und berufliche Vorsorge? Eine einfache Erklärung.
Die Beiträge, Einlagen und Garantien bilden die Basis der Pensionskasse. Beiträge sind die Zahlungen an die 2. Säule worin auch Prämien, sogenannte Entgelte an die Versicherungsgesellschaft für die Kollektivversicherung enthalten sind. Zusätzliche Einlagen sind bei Nachzahlungen z.B. beim Einkauf von Beitragsjahren oder bei Lohnerhöhungen üblich. (Übrigens empfehle ich Ihnen, sich mit dem Einkauf von Beitragsjahren in die 2. Säule näher zu beschäftigen, denn Sie können mit diesem Instrument hervorragend Ihre Frühpensionierung vorbereiten oder einfach die Altersvorsorge verbessern und damit erst noch Steuern sparen.)
Wichtiger Einflussfaktor in der beruflichen Vorsorge bilden Garantien womit auch die Alterskapitalverzinsung gemeint ist. Der Bundesrat setzt eine Minimalverzinsung fest für die Verzinsung der Altersguthaben, dabei kann dieser Satz im nachfolgenden Jahr neu, d. h. tiefer oder höher, angesetzt werden. Senkt der Bundesrat diesen Satz, sinkt die Altersverzinsung auf dieses Niveau womit auch Ihre Altersvorsorge geschwächt wird, wenn Ihre Vorsorgeeinrichtung bzw. Sammelstiftung den neuen "tieferen" Zinssatz anwendet, was meistens der Fall ist.
Zweiter wichtiger Satz ist die Umwandlung der Altersguthaben bei Pensionierung in eine lebenslängliche Altersrente. Auch hier findet eine ständige Erosion statt.
Pensionskasse – was ist Wertschöpfung und wie geht das?
Mittels Anlagen werden Vermögenserträge generiert. Hier soll das Altersguthaben eine Wertschöpfung erfahren. Das BVG erlaubt Pensionskassen ihre gesamte Barschaft sinnvoll in die Wirtschaft zu investieren und mittels Anlagenmanagement das Beste daraus zu machen. Zwischen Anlageresultaten und garantiertem Zins zeigt sich eine riesige Diskrepanz. Ich meine, dass mit Ihrem Vermögen in der 2. Säule mehr gemacht werden kann. Gute Vorsorgeinrichtungen haben das Altersguthaben in den letzten 15 Jahren massgeblich über dem garantierten Zinssatz verzinst. Hat Ihre Vorsorgeeinrichtung auch gut gearbeitet?
Um die endgültige Wertschöpfung der Pensionskasse zu kennen müssen von den Vermögenserträgen die Verwaltungskosten, Anlagekosten und Sicherheitskosten abgezogen werden. Verständlich, dass auch bei diesem Vorgang riesige Unterschiede klaffen.
Pensionskasse – die Verteilung der Mittel in der 2. Säule
Schlussendlich gilt es die aus der Wertschöpfung gewonnenen Erträge zu verteilen:
- zur Verzinsung der Altersguthaben
- zur Anpassung der laufenden Altersrenten
- zur Anpassung an die Teuerung der Invaliden-, Witwen- und Waisenrenten
- zu Wertschwankungsreserven
- für die Rückstellungen zur Sicherstellung des Umwandlungssatzes
- für weiter technische Rückstellungen
Vorsorgeeinrichtungen die einen fairen und damit hohen Umwandlungssatz berechnen, regelmässig die Altersguthaben massgeblich über dem Garantiesatz verzinsen und sogar die Altersrenten der Teuerung anpassen, sind als Vorsorgepartner vorzuziehen. Leider müssen Kleinunternehmen KMU auf solche Standard's meistens verzichten, wenn sie Sammelstiftungen von Lebensversicherungen angeschlossen sind.
Optimieren Sie Ihre berufliche Vorsorge. Zögern Sie nicht und nehmen Sie jetzt mit mir Kontakt auf, ich helfe Ihnen.