Saldo-Brief Nr. 13 von erwinschmaeh.ch (26.08.2011)
Der Newsletter "Saldo-Brief" ist für Klein-Unternehmer gedacht die den Mut haben die KMU Nachfolgeregelung in Ihrem Unternehmen anzugehen. Angesprochen sind Söhne und Töchter von Kleinunternehmer, oder auch Nachfolger von Unternehmen die durch unabhängige Finanzberatung Unterstützung wünschen. Er ist aber auch für Privatpersonen geeignet, die eine Frühpensionierung als Gelegenheit sehen sich neu zu orientieren.
Erwin Schmäh:
Unabhängige Finanzberatung, Frühpensionierung, KMU Nachfolgeregelung
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Verantwortlich für den Saldo-Brief ist: Erwin Schmäh
Pensionierung und Nachfolgeregelung
Postfach 725
CH-8910 Affoltern am Albis
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Was können Sie von diesem Saldo-Brief erwarten?
1. Hallo und Grüezi mitenand
2. Mein zweites Berufsfeld: Hypnose-Therapie | Paarberatung | Coaching
3. Schon wieder ist eine Pensionierungs-Welle im Anrollen.
4. Die Trends in der beruflichen Vorsorge sind besorgniserregend.
5. Wie soll ich mein Geld anlegen?
6. Null Bock auf Karma
1. Hallo und Grüezi mitenand...
Die Finanzwelt ist wieder in Aufruhr. Nicht nur Finanzexperten sind verwirrt auch Politiker sind ohne Orientierung. Verständlich, denn Politiker wollen gewählt werden und versuchen angestrengt den Mainstream zu finden, um dann diese Meinung zu vertreten.
Dazu werde ich einige Worte und meine Meinung äussern. Zudem freue ich mich, mein zweites Berufsfeld vorzustellen. Keine Angst, ich werde weiterhin als Finanzberater tätig sein, doch lesen Sie selbst.
2. Mein 2. Berufsfeld: Hypnose-Therapie | Paarberatung | Coaching
Ich freue mich sehr, Euch heute mein zweites Berufsfeld vorzustellen. Seit mehreren Jahren befasse ich mich intensiv damit und in den letzten Monaten entstand in engagierter Arbeit ein zweites und unabhängiges Geschäftsfeld neben der Schmäh Finanzberatung.
Ich habe mich entschieden Hypnose-Therapie, Paarberatung und Coaching ab sofort anzubieten. Dabei finden neben anderem besonders zwei wirkungsvolle Instrumente ihre Anwendung: (1) Hypnose und (2) Systemische Beratung.
Dieses Angebot ist konzipiert für Eltern und Paare die systemische Lösungen und deren Grundgesetze in der Partnerschaft und Erziehung nutzen wollen. Beruflich Interessierte werden die systemischen Lösungen verblüffen. Es ist aber auch geeignet für Menschen die sich von hinderlichen Erinnerungen an Situationen oder Menschen aus der Vergangenheit endlich lösen möchten.
Hauptsächliches Angebot bildet die 3-Tages-Intensiv-Durchbruchsitzung. Begonnen wird üblicherweise mit einem ausführlichen Anamnesegespräch und anschliessend wird mittels aufdeckender Hypnose weiter gearbeitet. Letzteres beinhaltet neben der TimeLine-Therapie auch systemische Lösungen und kathartische Gespräche.
Schon am 27. September 2011 biete ich Interessierten Gelegenheit ein erstes Info-Referat zu systemischen Lösungen für Eltern und Paare zu besuchen. Besonders die hilfreichen systemischen Grundsätze werden Zuhörer lieben und anwenden.
Ab 7. November können Interessierte an jedem ersten Montag eines Monats auch mein Abend-Seminar Familienstellen besuchen. Innerhalb 2-3 Stunden können Teilnehmer ihre Anliegen aus Beruf, Familie und Gesundheit mittels menschlichen Repräsentanten aufstellen lassen - jeder kann erstaunliche Erkenntnisse zu seinen Anliegen erwarten.
PS: Finanzberatung ist wie bisher mein hauptsächliches Angebot. Die Betreuung neuer und bestehender Kunden gewährleiste ich weiterhin.
http://www.schmaeh-coaching.ch
3. Schon wieder ist eine Pensionierungs-Welle im Anrollen.
Bereits melden einige (Gross-)Banken, sie werden in den kommenden Monaten viele Tausend Angestellte entlassen. Die Finanzexperten haben es schon bemerkt, es ist wieder Sparen angesagt. Die Margen kommen zunehmend unter Druck und viele Dienstleistungen wollen von den Bankkunden einfach nicht mehr (so teuer) bezahlt werden.
Doch ich bin überzeugt, es ist nur der Anfang von tief greifenden Veränderungen in der Schweizer Volkswirtschaft. Experten gehen schon heute davon aus, dass die Löhne in der Schweiz sinken werden bzw. dass für das gleiche Geld mehr gearbeitet werden muss. Kurz gesagt: Unsere Volkswirtschaft ist im Vergleich zu den wichtigsten Exportländern zu teuer.
Ein bekannter Wirtschaftsexperte meint dazu: "Wegen der riesigen Schulden kann man die Wirtschaft nicht mehr mit weiteren Schulden ankurbeln. Das ist eine völlig neue Situation. Wir haben zehn unglaubliche Jahre vor uns."
Unser Konto-Guthaben gaukelt uns vermeintliche Sicherheit vor. Hingegen glauben viele Anleger, Aktienanlagen seien risikoreich und demnach eine unsichere Anlage. Zugegeben, als Schweizer Anleger haben wir in den letzten 10 Jahren kein Mehrwert auf unseren Depots gesehen. Offensichtlich scheinen hingegen Dividendenpapiere von Unternehmen sicherer als Obligationen von gewissen Europäischen Staaten, ganz zu schweigen von US Bonds.
Noch ein Wort zu Immobilienanlagen oder Investments in Liegenschaften. Obwohl die Zinsen auf einem vergleichsweise geringen Niveau sind, scheint mir der Moment gekommen, Hypothekarschulden auf Wohneigentum und Liegenschaftsinvestments abzubauen. Warum das? Sollte sich der Immobilienmarkt in der Schweiz aufgrund einer Krise plötzlich und schnell abkühlen, könnte es sein, das Verhältnis von Immobilienwert zu Fremdfinanzierung entspricht nicht mehr den Bankenvorschriften. In einem solchen Fall würde Ihre Bank umgehend und kurzfristig die Amortisation eines Teils der Schulden verlangen, so geschehen in den 90er. Und wer hatte damals schon Geld, es war schliesslich in Wohneigentum investiert?
4. Die Trends in der beruflichen Vorsorge sind besorgniserregend.
Es gibt Gerüchte, das BSV möchte die Wohneigentumsförderung WEF einschränken. Das hat auch schon verschiedene Kommentatoren zu beeinflussenden Stellungnahmen in den Medien provoziert. Und diese Kommentare bringen mich zur Annahme, die Tage der Wohneigentumsförderung WEF sind gezählt.Weiter unten finden Sie den Link zu einem NZZ Artikel von Werner Hertzog, der sich sogar liberal nennt, wenn er meint, man müsse den Kapitalinhaber davor schützen, Geld für Wohneigentum zu beziehen. Offensichtlich vergisst der Schreiber, dass es um unser Geld in der Pensionskasse geht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass in den kommenden Jahren die Möglichkeit für einen Kapitalbezug schrittweise unterbunden wird.
Damit nicht genug, bereits wird in einschlägigen Politiker- und BSV-Kreisen diskutiert, den Umwandlungssatz in der Pensionskasse noch mehr zu senken. Die Entscheide der Stimmbürger, zu dieser Sache, sollen angeblich noch einmal hinterfragt werden.
Schliesslich haben die Pensionskassen ein Problem, denn wie soll für die Versicherten der erforderliche Kapitalgewinn erwirtschaftet und dazu Geld in die eigene Tasche verdient werden, wenn die Zinsen jahrelang auf diesem tiefen Niveau liegen.
Vermutlich wird 2012 der BVG Zins auf 1.5% Zins gesenkt. Logisch, woher sollen Kapitalgewinne kommen wenn die meisten Pensionskassen nur Staatsobligationen im Depot haben. Ich bin gespannt wie viel Wert das Pensionskassengeld bei Pensionierung noch hat. Und hier liegt auch ein Problem der PK's. Es kann sein, in naher Zukunft werden die laufenden BVG Renten hinterfragt. Womit dann das letzte Tabu fällt. (nachträglich eingefügt: Bericht 10vor10 vom 01. September 2011)
Noch einmal bleibt festzustellen, in der Finanzberatung zur Pensionierung ist und bleibt es wichtig, auch drohende Gesetzesänderung zu berücksichtigen.
5. Wie soll ich mein Geld anlegen?
Das es nicht ganz einfach ist, herauszufinden welches das beste Pferd ist oder welches Pferd das Rennen gewinnen wird, ist mir und Ihnen lieber Leser wahrscheinlich ziemlich klar. Dr. Konrad Hummler der Privatbank Wegelin & Co. und viele andere wichtige Menschen veröffentlichten regelmässig Anlageberichte und sie wissen es offensichtlich auch nicht, denn ihre Prognosen wurden schon oft von der Realität korrigiert. Herr Hummler steht sogar dazu, wie Interessierte im entsprechenden Video selber sehen können.
Trotzdem scheint es mir wichtig, vermehrt darauf hin zu weisen, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, sondern weitest möglich zu diversifizieren. Risiken entstehen dadurch, wenn Anleger glauben den vermeintlich sicheren Tipp gefunden zu haben und das ganze Vermögen auf's selbe "Pferd" setzen. Ob Immobilien, Gold, Schweizer Kassenobligationen usw. die Liste mit den Top-Renner kann beliebig fort gesetzt werden. Daraus folgt: Das eine tun und das andere nicht lassen.
Wer kurzfristig denkt, bezüglich Anlagestrategie sollte, wie schon einmal an dieser Stelle erwähnt, Wertschriftenanlagen auflösen. Wer hingegen einen längeren Anlagehorizont plant, kann getrost auf Dividendenpapieren setzen, es sind Realwerte und diese werden in der aktuellen Lage noch am ehesten den Wert halten.
6. Null Bock auf Karma
Um mein erstes Thema abzurunden; keine Sorge, rechnen Sie auch in Zukunft an dieser Stelle mit dem Saldo-Brief und seien Sie versichert von mir weiterhin adäquat bedient zu werden. Doch ein wenig aufrütteln möchte ich Sie bei dieser Gelegenheit schon, obwohl das in Finanz-Kreisen so gar nicht gefragt ist.
Das geht auch mit einem Buch, welches sogar gute Unterhaltung bietet. Null Bock auf Karma von Yves Etienne Patak ist ein spannendes und süffig zu lesendes Buch, macht Spass und vermittelt erst noch neue Denkanstösse. Gut geeignet um nach Feierabend entspannt Neues zu den wichtigen Dingen im Leben zu geniessen. Mit etwas Logik, deshalb auch für linkshirnlastige Menschen wie mich geeignet, erklärt der Autor alltägliche Phänomene zu spirituellen Themen, die eigentlich nicht erklärbar sind - doch lassen Sie sich überraschen und gut unterhalten.
Was das alles mit Finanzen, der Börse und vielleicht sogar mit Ihnen zu tun hat? Ziemlich viel sogar, wie ich meine, aber lesen Sie doch selber. Sie werden froh um diesen Tipp sein.
Bis auf bald?
Ihr Erwin Schmäh
Pensionierung und Nachfolgeregelung
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Erwin Schmäh - Pensionierung und Nachfolgeregelung
Postfach 725 - CH-8910 Affoltern am Albis - 044 760 35 88
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